Worte sind nichts

30. Januar 2013

Aber sie werden, beim Schreiben, Aufschreiben. Oder eben beim Aufschreien. Worte sind Macht.

Vom Glück der Sprache

31. Dezember 2012

Immer noch bei der Arbeit, tief verstrickt und schier blind. Blindheit gehört dazu, Unübersicht und möglicherweise sogar Verklärtheit. Das geht vorbei, zum Glück. So soll es sein, beim Schreiben. Die Hoffnung bleibt.

Von wegen Glück. Neulich hat mich mitten im Text ein Tweet zu einer spontanen Reaktion herausgefordert. Sprache schafft Realität, stand da. Was für ein machtvoller Satz, und dennoch mochte ich widersprechen. zum glück nicht besonders nachhaltig, schrieb ich dazu, mehr so aus dem Handgelenk und ohne groß nachzudenken. Natürlich gab es auch darauf sofort Widerspruch. Fundiert, wie ich finde, denn beim anschließenden Nachdenken mußte ich der fatalen Nachhaltigkeit von Sprache einfach nur zustimmen. (Zum Nachlesen bitte hier entlang.)

Trotzdem stehe ich zu meiner Spontanreaktion, die sich doch im Grunde kaum halten läßt. Und ich weiß nicht recht, warum eigentlich. Im Kopf hatte ich dabei den Unterschied zwischen verbaler und physischer Gewaltanwendung. Beides ist mir bekannt. Ich weiß genau, wie nachhaltig die dummen Sätze anderer in den Ohren klingen. Und nicht nur da, bis ins Gemüt kriecht die Verachtung, nachlässig in ein paar Worte gefaßt. Das hat mich viel im Leben gekostet. Es gab Zeiten, da habe ich um die Stabilität meines Verstandes gefürchtet. Zum Glück grundlos, die Kraft hat gereicht. Immer. Mein Leben ist trotz allem nie zerbröselt. Um meine physische Existenz dagegen hatte ich keine Sorge. Die physischen Zumutungen waren später auch wesentlich leichter zu übergehen, zu verzeihen sogar. Der Ursprung meiner eigenartig unzutreffenden Reaktion auf den Tweet liegt also womöglich in dem vagen Wissen darum, wie nachhaltig eine physische Bedrohung wirken könnte. Und in der Erleichterung darüber, so etwas persönlich nur aus einer relativen Ferne zu kennen.

Weshalb meine Sprache frei geblieben ist. Frei, zu tun, was sie will. Mal das Richtige, mal das Falsche. Vor allem aber das Widersprüchliche.

Sprache und Wahrnehmung waren meine Rettung. Beides ist an sich beweglich, wandelbar und überraschend. Beides schafft die Realität ebenso, wie sie die vorgefundene Realität abbildet. Das kann gut sein oder von Übel, das ist eine Frage der Betrachtung und eine der Handhabung. In dieser Vielschichtigkeit liegt die Möglichkeit zur Gestaltung, zur Kunst. Und damit die Magie der Veränderung der Welt. Der eigenen zumindest, das auf jeden Fall. Das will ich gerne bestätigen.

Bei der Arbeit

30. November 2012

(Alles andere muß warten, kann warten.)

Kurz- und Kürzestgeschichten aus 25 Jahren erschienen

28. Oktober 2012

Es war eine Menge Arbeit, aber jetzt bin ich durch: mein erstes E-Book ist tatsächlich fertig. Ein wenig habe ich wohl auch getrödelt, gehadert mitunter, das gebe ich gerne zu. Aber dafür wird beim nächsten elektronischen Buch dann alles ein wenig einfacher, denke ich. Jetzt weiß ich ja, so ungefähr zumindest, wie es geht.

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Die Familie ist eine Keimzelle, die heil zu sein hat. Per Definition ist sie immer da zu finden, wo auch Kinder sind, zumindest jedoch eines. Bei der modernen Kleinfamilie handelt es sich also in ihrer kleinsten Erscheinungsform um eine Triade. Traditionell wird innerhalb der Familie die gesellschaftliche Verortung und die soziale Ausbildung der Kinder ebenso gesichert, wie sie auch für die Befriedigung der Grundbedürfnisse zuständig ist: Essen, Trinken, Schlafen, usw. Wenn alles gut läuft, wenigstens einigermaßen.

Was jedoch nicht unbedingt der Fall ist, im Grunde sogar recht selten. Familiäres Zusammenleben birgt mitunter Zündstoff in sich, der an der Oberfläche fröhlich vor sich hin flackern mag. Tief innen, an der der Keimzelle des Übels jedoch lodert es über Jahre und Jahrzehnte. Und es sind die Kinder, die dabei ausgebrannt werden.

Was also geschieht mit ihnen, den Kleinsten im Familienspiel? Wie werden sie größer, was wird aus ihnen? Wie werden sie groß? Was werden sie sein, sein können, wenn sie selbst erwachsen sind? Wie stehen sie zu und in der Welt, nachdem sie den Flammen entkommen sind? Wie auch immer. Und was wird aus den Eltern, wenn die Flammen erloschen, das Familienfeuer endgültig ausgebrannt ist? Weil die Kinder nicht mehr zur Verfügung stehen, um es zu befeuern.

Das ungefähr ist es, worum es in dem Buch geht. Keine leichte Kost, das ist wahr. Aber wahr ist es. Wie sicher viele Menschen wissen, die selbst einmal Kinder waren. Auf die eine oder andere Art.

Außerdem ist es ein gutes Gefühl, auf die Art etwas abschließen und quasi in die Lesewelt entlassen zu können. So sehr ich mich als AutorIn auch dagegen sträuben mag: Schreibend bin ich doch immer irgendwie beteiligt, wenn auch meist ganz anders als angenommen. Selten geht es um belastbare Daten und Fakten der sogenannten realen Welt. Und doch ist jeder Text immer auch ganz persönlich, mal mehr und mal weniger. Allein die Zeit, die ich damit verbracht habe. In jeder Hinsicht eine große Anstrengung, eine Freude und ein Privileg.

Danke!

Selber E-Books bauen

30. September 2012

Das E-Book, auch eBook oder ebook, ganz wie man mag, ist ja seit Jahren latent im Gespräch. Auf den Buchmessen werden die verschiedenen Lesegeräte präsentiert, ebenfalls schon seit Jahren, und lange Zeit bin ich nicht uninteressiert, aber doch ratlos daran vorbeigegangen. Bis der Kindle – ausgerechnet, ein Amazon-Produkt – mich vor ungefähr einem Jahr dann doch kalt erwischt hat. Und zwar ziemlich kalt, ich hadere mit dem Ding, nach wie vor. Das ist doch kein Lesen, denke ich, so ohne Haptik, ohne Blättern und Knicken. Und ohne Bleistift vor allem. Warum soll ich lesen ohne zu schreiben? Warum denn das?

Aber da ist ja noch die andere Seite, die Möglichkeit der Publikation von E-Books. Ganz günstig, einfach und schnell, das wird zumindest immer wieder behauptet. Aber stimmt das auch? Wie funktioniert das alles? Genau das wollte ich wissen, also habe ich mir Ende Juli vorgenommen, selbst mal ein solches E-Book zu bauen. Genug Material ist ja vorhanden, Erzählungen, Kurz- und Kürzestgeschichten aus den letzten 20 bis 25 Jahren, die für sich genommen ohnehin nie in einem Verlag unterkommen würden. Das dürfte fast so unmöglich sein wie die Publikation von Lyrik.

Inzwischen ist es fast schon Oktober, woran wohl zu erkennen ist, daß ein E-Book zu bauen ganz so einfach dann doch nicht ist. Zumindest nicht, wenn man es einigermaßen gut und richtig machen will. Und außerdem noch andere Sachen zu tun hat. Arbeiten, um Geld zu verdienen. Arbeiten, um zufrieden mit seiner Arbeit zu sein, auch ohne Geld. Arbeiten,  weil das Leben gerade nach nachhaltigen Veränderungen verlangt. Ein Tag hat eben nur 24 Stunden, da hilft nix. Aber so richtig eilig hatte ich es damit auch nicht, ich wollte das alles in Ruhe durchgehen und gründlich lernen.

Beim E-Book bauen ist so einiges zu beachten: die Zusammenstellung der Texte, die nötigen Korrekturen, die Abklärung der Rechte, die Formatierungen, der Buchtitel und das Titelbild und nicht zuletzt die Konvertierung in ein E-Book-Format. Letzteres glückt keineswegs auf Anhieb und MS Word ist eine Katastrophe, das weiß jedeR.  Natürlich gibt es da noch viele andere Wege, aber das war eben mein Vorgehen: Texterstellung mit Word und Konvertieren mit Calibre.  Detaillierter habe ich übrigens bereits in meinem Alltagblog unter dem Titel ebook bauen begleitet. Noch nicht erledigt ist die Veröffentlichung selbst und die anschließende Vermarktung. Letzteres bereitet mir ja im Grunde am meisten Kopfzerbrechen, das ist eigentlich überhaupt nicht mein Ding. Aber es gehört zwingend dazu, so ein Mist.

Spaß macht es dennoch. Das habe ich gestern gemerkt, als ich zum ersten Mal eine mehr als nur akzeptable Version meines ersten E-Books auf dem hauseigenen Kindle durchblätterte. Blättern, jawohl, ich scheue mich nicht mehr, es so zu nennen. Also auch mein Kindle ist mir vertrauter geworden bei dieser Arbeit, fast hab ich ihn jetzt doch ein wenig liebgewonnen.

Unverzichtbar für die gelungene Erstellung eines E-Books ist übrigens ein E-Book und zwar das von Wolfgang Tischer vom Literaturcafé, ebenfalls eine für AutorInnen unverzichtbare Instanz. Und natürlich gibt es auch noch andere E-Reader und E-Book-Formate als die Amazon-Kindle-Variante. Auch die sollten nicht vergessen und bedient werden, wenn man sein E-Book unter die Leute bringen möchte. Ich werde mich bemühen, das im Auge zu behalten.

Und ich melde mich dann, wenn es soweit ist. Der Titel steht ja seit eben schon rechts in der Sidebar, bereit für einen Verkaufslink. Bald.

Das flüchtige Ich

31. August 2012

Schon einige Male habe ich mich in diesem Blog mit dem Ich beschäftigt, das bleibt beim Schreiben über das Schreiben zwangsläufig nicht aus. Welche Rolle beispielsweise kann das Ich beim autobiographischen Schreiben spielen, welche wird es spielen oder gar spielen müssen. Und wie sieht es mit dem real vorhandenen Ich aus,  das – wenn alles gut ist und das ist es –  meine Person ausmacht und meinen Alltag strukturiert.

Das Ich also ist immer ein Thema, im Leben wie im Schreiben. Was aber ist dieses Ich. Zur Zeit sitze ich gerade wieder einmal grübelnd davor. Dieses Ich, das ich bin. Oder auch nicht. Was zum Teufel soll das eigentlich? Und was um Himmels Willen will es von mir? Es macht mich mehr als  ratlos, das muß ich zugeben. Es reißt mich aus meiner Zeit derzeit, und es zerreißt mich dabei fast. Ich denke darüber nach, seit Tagen schon, ohne bislang einen tragfähigen Anfang gefunden zu haben. Einen, von dem aus ich mir dieses Ich aufschlüsseln, seine Handlungs- und Funktionsweise erklären könnte. Doch es hilft nichts, es mag sich mir nicht recht erklären.

Vermutlich ist es mein schreibendes Ich, das gerade derart mit mir herumturnt, denn eines scheint inzwischen klar. Dieses Ich, mit dem ich zusammenarbeite, ist nicht wirklich stabil. Es ist in sich flüchtig, jederzeit wandelbar und damit vor allem eines: Es ist immer offen. Und damit ist es genau so, wie ich es zum Schreiben brauche. Mein Alltag allerdings zerbröselt dabei ziemlich, und ich weiß noch nicht, mit welchen Folgen zu rechnen sein könnte.

Viel mehr vermag ich darüber im Moment nicht sagen. Nur eine grobe These hätte ich vielleicht noch im Angebot. Weil es doch im Zusammenhang mit dem schreibenden Ich immer wieder zu der Frage kommt, wie es denn mit der Autobiographie bestellt ist. Es ist die alte Frage nach der faktischen Wahrheit, die keinE AutorIn gerne hört, geschweige denn beantwortet.

Ich behaupte also, daß der einzige Berührungspunkt zwischen dem Ich, welchem auch immer, dem schreibenden Ich vermutlich, und dem Text ausschließlich im Moment des Schreibens selbst liegen könnte. Nur deshalb ist er so wichtig und wahr, dieser Moment. Mir zumindest. Und nur deshalb mag der Text letztendlich wichtig oder wahr sein und bleiben, womöglich. So wichtig wie dieses flüchtige Ich, das einzig und allein dem Schreiben dient, sich im Leben aber kaum zurechtfindet

Ich mag jedoch irren, mag sein.

Blogs sind…

27. Juli 2012

Da ist sie wieder, die alt(aus)gediente Diskussion darüber, was Blogs nun sind, angeblich, und was sie auf gar keinen Fall sind. Wieder klingt da dieses Journalismusding an, das hatten wir doch schon einmal. Oder auch zwei- oder dreimal, das ist allerdings schon ein paar Jährchen her. Diesmal also sind Blogs, man höre und staune:  Online-Essays.

Na ja, oder auch nicht. Einige sind es, vielleicht, andere sind etwas ganz anderes. Wie soll man das feststellen? Und warum?

Blogs sind das, was man aus ihnen macht. Das Ergebnis bleibt offen, so war es schon immer. Man muß sich nur entscheiden, das ist alles. Ich habe schon Produktkataloge gesehen, die mit Blogsoftware aufgesetzt waren. Kann man machen, kein Problem. Ich selbst schreibe in meinem Privat- und Hauptblog ein heilloses Durcheinander. Das ist doch das Schöne und Beständige an Blogs, ihre Flexibilität. Das ist der Grund, warum sie bleiben werden, allen Unkenrufen zum Trotz. Blogs sind modern, immer noch und immer wieder.

Und ich persönlich, ich bin und bleibe natürlich eine offenherzige Verfechterin des Tagebuchbloggens. Forever. Denn Tagebücher sind Literatur, und darauf kommt es an.

Lyrik ist nichts

28. Juni 2012

Die Lyrik, meine heimliche Liebe. Seit fast achtzehn Monaten bemühe ich mich, auf dem Gebiet wieder etwas in Bewegung zu bringen. Für mich, nur für mich. Und ich weiß nicht, warum. Ich ahne nur. Da war einmal eine, die meinte, daß es das wäre es, was ich tun sollte. Ich ahne, daß das stimmt. Doch das ist Jahre her, und ich kann sie nicht mehr fragen, denn sie ist gestorben. Das liegt nun auch schon vor ein paar Jahre zurück.

Lyrik also, ein grundlose, eine sinnlose Liebe. Denn Lyrik will niemand, außer lesen vielleicht. Und schreiben natürlich. Aber niemals kaufen oder gar drucken, auf keinen Fall investieren. Was kostet Lyrik? Wie groß ist ihr Gewicht? Woher stammt sie, aus welcher Grundsuppe? Was ist ihr Tun, ihr Nutzen?

Darauf gibt es keine Antworten. Nein, da ist nichts. Lyrik kommt weitgehend substanzlos daher, deshalb darf sie nicht sein. Und nichts kosten natürlich. Weil sie eigentlich gar nicht ist.

Aber nichts ist nicht nichts*! Merkt euch das.

*nach Roland Barthes

Die Medien, das Chaos und die Grammatik

30. Mai 2012

Vor 14 Tagen habe ich mir mal wieder eine Literaturveranstaltung angetan, ich weiß gar nicht so genau, warum eigentlich. Diese hier war es, von der Literaturwerkstatt Berlin und noch anderen hochkarätigen Literaturinstanzen veranstaltet. Viel ist mir nicht in Erinnerung geblieben, das übliche Gestolper durch die sich ach so wandelnde Medienlandschaft, als sei das irgend etwas Neues.

Nein, ist es nicht. Aber wir, hier im Netz, sollten auch nicht den Fehler machen, zu glauben, daß das hier die Welt sei, in der sich von nun alles abspielt. Nein, so ist es ebenfalls nicht. Davon sind wir weit entfernt.

Woran ich mich noch erinnere, mehr so gegen Ende der Diskussion, ist das plötzliche Hochhalten der hohen deutschen Literatur, die irgend etwas mit dem deutschen Volk zu tun haben soll. Oder auch nicht, denn dann war da auch noch die Rede von den vielen Abiturienten hierzulande, die allesamt zutiefst der deutschen Literatur verbunden sind. Als wäre das ein Naturgesetz. Also: 1. Abiturient zu sein und 2. Literatur zu lesen und zu lieben. Gleich beides! So ein Unsinn.

Außerdem war da – natürlich – die Rückbesinnung, das feste Festhalten daran, daß alles schon immer so war. Die historische Finte. Wozu also eine Vermischung, wozu verschiedene Medien, wozu ein Aufbrechen oder einen Aufbruch gar. Wenn das basale Erzählen, die Linearität, überhaupt das Narrative das einzig wahre  Grundelement aller Künste ist. Und immer bleiben wird. Oder so ähnlich.

Am nächsten kam mir da wohl noch Kathrin Passig mit ihrem klugen Postulat, daß wir heute womöglich noch nicht unmöglich wahrnehmen können, was in ein paar hundert Jahren über den Wandel unserer heutigen Zeit resumiert werden wird. Seither frage ich mich, ernsthaft, was wäre wenn. Sich irgendwann einmal nicht mehr nur die schönen bunten Medien wandelten, sondern womöglich die Sprache selbst. Und zwar grundlegend, bis weit hinein in die Grundfesten ihrer tiefen Grammatik*. Was, wenn die Grenzen weich würden, die Zeit und das Erleben darin. Eine Art Zwölftonsprache vielleicht, für den Anfang.

Keine Ahnung, ob es überhaupt möglich ist, diese (vermeintlichen) Gegebenheiten aufzulösen. Aber eines ist doch wohl klar, unsere Sprache (in ihrer artigen Linearität) und unsere Literatur (in ihrer narrativen Schlichtheit) sind letztendlich nur Hilfskonstruktion, mit denen wir uns beständig bemühen, ein paar klare Linien durch das allgegenwärtige Chaos pflügen.

* An dieser Stelle sei eingestanden, daß ich mich weit weniger und außerdem schon seit einer ganzen Weile gar nicht mehr mit diesem komplexen und hochspannenden Thema beschäftigt habe. So mag denn mein Reden als lyrische Einlassung verstanden werden. ;)

Mut zur Lücke

26. April 2012

Mit Sprache zu arbeiten bedeutet: nicht mit Sprache zu arbeiten.

Worte umschließen nur die Risse und Brüche, notdürftig, die Lücken im Denken. Wo Wirklichkeit und Wahrheit wohnen, im Atem. Dazwischen.