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Artikel-Schlagworte: „Bachmannpreis“

Vorfreude

Sonntag, 30. Juni 2013

In ein paar Tagen geht es nach Klagenfurt, zu den Tagen der deutschsprachigen Literatur. Das dritte Mal für mich, und immer ist es anders. Das ist mir bereits klar. Ich bin also aufgeregt, jetzt schon.

Mehr dann danach.

Klagenfurt 2011

Mittwoch, 27. Juli 2011

Ich bin schrecklich, ich weiß. Nichts aktuelles war von mir zu lesen, hier nicht und auch anderswo. Nur Klagen, alles in allem.

Und auch jetzt:

Es gibt wenig gute Bilder von mir, ich mag nicht fotografiert werden. Ich bin kamerascheu und wenig fotogen. Meistens jedenfalls. Was eine echte Kaltmamsell ist, so kümmert die sich natürlich wenig darum. Und hat mich klammheimlich abgeschossen.

Das also bin ich, wie ich am ORF-Theater herumlatsche. Ein wenig gnomartig vielleicht, meine Beine sind halt nicht länger. Aber doch einigermaßen agil. Also wirklich mal ein Bild das mir durchweg gefällt.

Klagenfurt vor Ort

Donnerstag, 30. Juni 2011

In ein paar Tagen ist es soweit, ziemlich genau eine Woche noch, und die literarische Ausnahmezeit des Jahres beginnt. So war es für mich zumindest in den letzten 10 bis 15 Jahren. Im Büro habe ich mir freigenommen, die Uni wurde geschwänzt und wenn alles nichts half, mußte der Videorekorder herhalten. Aber gesehen habe ich immer, alles. Manchmal auch mitten in der Nacht.

Gut, genau genommen war es so eher früher, in den ersten Jahren, in denen ich dabei war. Seit das Internet in Klagenfurt mitspielt, hat sich alles ein wenig geändert. Wie sich ohnehin alles ändert, weniger oder auch mehr, durch das Internet. Die Texte stehen (meistens) rechtzeitig zur Verfügung, man kann zu Hause mitlesen, wie die Juroren und die Zuschauer vor Ort. Es gibt Echtzeitaustausch, Schnellschußwertungen und Twitterspaß am Rande. Jedes Jahr kommt mehr davon hinzu. Das macht Freude, klar. Ich bin auch immer gern dabei gewesen, wenn ich irgendwo dazugefunden habe. Es lenkt aber auch ab, daran kann kein Zweifel bestehen. Vor allem von den Texten. Das ist einfach so, das ist aber auch ganz normal. Denn Zuhören ist eine große Kunst, und Multitasking ist in vielerlei Hinsicht eine Illusion.

In diesem Jahr kann es für mich nur eines geben: Zurück zum Text! Und mehr noch: Zurück ins Leben! Ich werde dort sein, in Klagenfurt, und mir das Ganze mal in echt ansehen.

Ob ich dazu auch ins Internet schreiben werde? Keine Ahnung, mal sehen. Wenn da irgendwo ein WLAN herumliegt, wovon ich eigentlich ausgehe. Vielleicht.