Blogs sind…

Da ist sie wieder, die alt(aus)gediente Diskussion darüber, was Blogs nun sind, angeblich, und was sie auf gar keinen Fall sind. Wieder klingt da dieses Journalismusding an, das hatten wir doch schon einmal. Oder auch zwei- oder dreimal, das ist allerdings schon ein paar Jährchen her. Diesmal also sind Blogs, man höre und staune:  Online-Essays. … Weiterlesen

Blogger und Bummelanten

Die These lautet: Bloggen ist altmodisch, bloggen ist unattraktiv und out. Bloggen hat sich längst schon selbst überlebt. Und das nicht erst seit gestern. Das war doch gestern, oder etwa nicht, daß Facebook die Chronik erfand, die persönliche Lebensgeschiche im Netz? Das lebenslängliche Tagebuch sozusagen, mit Text, bewegten und bewegenden Bilder und Musik womöglich, in … Weiterlesen

Leben und Schreiben

Sprache ist die Quelle von Mißverständnissen, das ist nichts Neues. Kommunikation ist eine komplexe Sache. Dazu braucht es mehr als nur Sprache, das steht wohl außer Frage. Beim Bloggen ist das nicht anders, insbesondere bei der ganz persönlichen Art des Bloggens. Und sie sind ja nicht selten, die Tagebuchblogs zwischen persönlichem Erleben und literarischer Verarbeitung … Weiterlesen

Der Spielraum des Alltäglichen

Sprache lebt von Interpretation, das ist nichts Neues. Verstehen und Verständnis geschieht im Kopf, nicht auf dem Papier. Mit Erzähltem verhält es sich ebenso, außerdem kommt nahezu zwingend noch die Projektion hinzu, das Hineininterpretieren. Die Leerstellen zwischen den Worten, den Buchstaben, dem Schwarzen auf dem Weißen werden vom Leser nach Möglichkeit ausgefüllt. Auf die eine … Weiterlesen

Neues von den Tagebuchbloggern

Mek Wito und Melancholie Modeste, die beiden Veteranen auf dem Gebiet, sind beide, mehr oder weniger sporadisch, fleißig dabei. Gleiches läßt sich für die Kaltmamsell sagen, dazu ist ihr Journal in letzter Zeit erschreckend vollständig. Lisa Neun, ganz frisch in der Riege, hat als Zeichnerin selbstverständlich einen eigenen Weg gefunden: ihr Tagebuch erscheint als Comic. … Weiterlesen

Privat

Ein wenig habe ich das Tagebuchbloggen aus den Augen verloren. Obwohl es natürlich in Blogs immer irgendwie da ist, auch wenn es nicht ausdrücklich postuliert wird. Obwohl ich selbst gerade sehr privat und dementsprechend hermetisch meine Tage begehen. Manchmal auch nur splitterhaft. Mehr funktioniert nicht in dieser Art von Öffentlichkeit. Zumindest für mich nicht. Mek … Weiterlesen

Alle Tage?

So richtig echtes Tagebuchbloggen gibt es bei mir übrigens nicht. Es gibt die Rubrik, bzw. Disziplin, alle tage, in der etwas ähnliches passiert. Das immerhin schon seit langem, im Grunde von Anfang an. Derzeit ist es die Disziplin mit den meisten Beiträgen, etwas über 1000. Das soll aber nichts heißen, das sind zum Teil nur … Weiterlesen

Tagebuchbloggen zieht Kreise

Mek hatte im April damit angefangen, vielleicht. Vielleicht auch nicht, ich will mich hier nicht unnötig aus dem Fenster hängen. Am Ende kommt noch jemand daher, der meint, er hätte es erfunden, das Tagebuchbloggen. Als müßte man das erst erfinden, als hätte es das nicht schon immer gegeben. Nicht das Bloggen natürlich, aber doch das … Weiterlesen

Kleine Dramen

Gestern habe ich mir eine Hose gekauft, eine Jeans genauer gesagt, bin mit meiner Freundin Essen gewesen und am Abend habe ich Madame Modeste besucht. An die hatte ich mehrfach gedacht in den letzten Tagen. Besser gesagt an ihr Blog, das eines der wenigen ist, die ich kenne, das tatsächlich richtige Geschichten liefert. Und zwar … Weiterlesen

Bloggen ist kein Drama

Über den Sinn  und Zweck von Plots oder Plot Points oder darüber, was das überhaupt sein soll, streite ich nicht. Beim Schreiben geht es um Geschichten oder um Handlung vielleicht, im weitesten Sinn. Und darum, wie man das Ganze mit Hilfe von nichts anderem als ein bißchen Sprache transportiert. Wie man es gestaltet. Nun sind … Weiterlesen

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